Besonderheiten im Naturkindergarten

Gesundheit, Sicherheit

Der Naturraum bietet auch Gefahren, wie z.B. durch:

  • Totholz
  • Zeckenstiche (FSME, Borreliose)
  • Insektenstiche (Wespen, Bienen, Stechmücken, usw.)
  • Befall durch den Fuchsbandwurm
  • Tollwut
  • Tetanus
  • Eichenprozessionsspinner
  • Hantavirus
  • Vergiftungen (Beeren, Pilze, Pflanzen)

Allgemein wird eine vorhergehende Aufklärung durch einen Spezialisten empfohlen. Sprecht bitte mit eurem Kinder- oder Hausarzt auch über mögliche Gefahren im Wald, über Infektionsrisiken bei Zeckenbissen und möglichen Vorsichtsmaßnahmen wie z.B. der FSME-Impfung. Es gibt hierzu ganz unterschiedliche Meinungen. Der Naturkindergarten weist auf mögliche Risiken hin, die Eltern entscheiden für ihr Kind selbst, welche Vorsichtsmaßnahmen sie umsetzen möchten.
Eine tägliche Zeckenkontrolle ist sehr wichtig.

Aufsicht, Regeln

Aufsicht
Während der Öffnungszeiten des Naturkindergartens sind die Erzieher*innen für die Kinder verantwortlich. Dies Aufsichtspflicht beginnt mit der Übernahme des Kindes durch eine bewusste Begrüßung am Morgen. Die Aufsichtspflicht endet mit der Übernahme des Kindes durch den Erziehungsberechtigten während der Abholzeit.
Bei allen Aktivitäten mit Kindern und Eltern liegt die Aufsichtspflicht grundsätzlich bei den Erziehungsberechtigten.

Regeln
Aus Sicherheitsgründen sind für den Kindergartenalltag einige verbindliche Verhaltensregeln notwendig. Das Respektieren dieser Regeln muss von den Eltern mitunterstützt werden:

  • Die Kinder bleiben in Sichtweite der Erzieher*innen
  • Aus dem Wald darf nichts verzehrt werden. Nur mit Erlaubnis der Erzieher*innen dürfen Waldfrüchte und Pflanzen gesammelt werden
  • Vor dem Essen und nach dem Toilettengang werden die Hände mit Seife gewaschen
  • STOPP-Regel: Ein eindeutiges STOPP stellt für jedes Kind und jede*n Erzieher*in ein eindeutiges Zeichen dar, um zu sagen: „Jetzt ist es genug“
  • Das Besteigen von Holzpoltern und Hochsitzen ist verboten

Ausrüstung

Da sich die Kinder im Naturkindergarten bei nahezu jedem Wetter draußen befinden, ist es notwendig, sie vor den unterschiedlichen Witterungsbedingun¬gen zu schützen. Es ist zu beachten, dass die Temperaturen im Wald häufig niedriger sind als in der umliegenden Umgebung.
Sinnvoll ist, dass die Kinder ihre Kleidung entsprechend der „Zwiebelmethode“, das heißt in mehreren Schichten, tragen. Dies dient als Kältepuffer und ermöglicht zudem ein situatives An- bzw. Ablegen der Kleidung.

Das Kind benötigt neben der richtigen Kleidung einen gutsitzenden Rucksack mit Brustgurt und Klappdeckel mit Schnallen. Folgendes sollte im Rucksack Platz finden:

  • Vesper
  • gefüllte Trinkflasche
  • Handtuch

Wir empfehlen alle Kleidungs- und Ausrüstungsgegenstände mit Namen zu kennzeichnen, um Verwechslungen zu vermeiden.
Näheres hierzu findet ihr in unserem Naturkindergarten-ABC, sobald es fertig gestellt ist.

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